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Der Atem der Weite, September Impuls für Stille, Herzöffnung und neue Wahrheit

Autorenbild: Birgit Bosbach
Birgit Bosbach
30. Aug.
3 Min. Lesezeit




Der September trägt eine stille und weite Botschaft in sich. Er lädt uns ein, auszutreten aus dem vielen Denken und einzutreten in den Raum des Herzens.


Ausatmen. Den Geist leeren. Einatmen. Die Weite zulassen. Annehmen, was sich zeigt. Spüren, was in der Tiefe berührt werden möchte.


In diesem Monat geht es nicht darum, mehr zu tun oder schneller voranzugehen. Es geht darum, innerlich stiller zu werden. Mit jedem Ausatmen darf gehen, was eng geworden ist: 


alte Gedanken, Erwartungen, innere Spannung oder das Bedürfnis, alles kontrollieren zu müssen.


Im Einatmen öffnet sich ein neuer Raum.

Ein Raum der Weite.Ein Raum der Wahrheit.

Ein Raum, in dem das Herz wieder hörbar wird.


Vielleicht zeigt sich im September eine neue Erkenntnis nicht laut, sondern ganz leise. Vielleicht als inneres

 Wissen, dass etwas nicht mehr stimmig ist. Vielleicht als zarter Impuls, einen neuen Weg zu gehen. 

Vielleicht als Einladung, dem eigenen Herzen mehr zu vertrauen.


Der Atem wird dabei zu einem Schlüssel:


Er führt uns aus der Enge in die Weite

.Aus dem Festhalten ins Loslassen.

Aus dem Denken ins Spüren.

Aus der Unruhe in die Stille.

Wenn wir ausatmen, dürfen wir Dankbarkeit zur Erde geben. Dankbarkeit für das Leben, für den 

Körper, für den Weg, für alles, was uns getragen hat.


Wenn wir einatmen, dürfen wir wieder tiefer in unser Herz sinken. Dort beginnt Liebe nicht als

 Anstrengung, sondern als natürliche Bewegung. Still. Weit. Wahrhaftig.


Der September erinnert uns daran:

Stille ist kein Stillstand.

Sie ist ein heiliger Raum, in dem neue Wahrheit geboren werden kann.


Kleine Atemübung für September


Setze dich für einige Minuten still hin und lege eine Hand auf dein Herz.

Atme langsam aus und sprich innerlich:

Ich lasse los.

Atme ein und sprich innerlich:

Ich empfange Weite.

Wiederhole dies einige Atemzüge lang. Danach bleibe einen Moment still und lausche in dein Herz.



September-Affirmationen


Ich atme aus, was mich verengt.

Ich atme ein und empfange die Weite meines Herzens.

Ich erlaube mir, still zu werden.

Ich öffne mich für neue Wahrheit.

Ich bin getragen von der Erde.

Mein Herz darf weit werden.

In Dankbarkeit gebe ich. In Liebe gehe ich weiter.



September-Fragen für deine Stille


Was darf ich jetzt loslassen?

Wo möchte mein Herz weiter werden?

Welche neue Wahrheit zeigt sich leise in mir?

Wofür bin ich dem Leben dankbar?

Wie kann ich in Liebe weitergehen?



Mantra der Stille


Ich atme aus und werde still.

Ich atme ein und empfange Weite.

Ich lasse los, was mich verengt.

Ich öffne mich für die Wahrheit meines Herzens.

In Dankbarkeit berühre ich die Erde.

In Liebe weite ich mich in das Leben.



Gebet der Dankbarkeit und Weite


Geliebtes Leben ,führe mich in die Stille meines Herzens.

Lass mich ausatmen, was nicht mehr zu mir gehört. Lass mich loslassen,was meinen Geist verengt.

Mit jedem Einatmen öffne mich für die Weite. Für neue Wahrheit. Für neue Wege. Für ein Handeln, das aus Liebe geboren wird.


Ich danke der Erde, die mich trägt. Ich danke meinem Körper, der mich durch dieses Leben führt. Ich danke jedem Atemzug, der mich erinnert:

Ich bin hier. Ich bin lebendig .Ich bin verbunden.


In Demut empfange ich.

In Dankbarkeit gebe ich.

In Stille erkenne ich.

In Liebe gehe ich weiter.

So sei es.


Abschlussimpuls

Der September lädt dich ein, stiller zu werden und tiefer zu lauschen. Nicht alles muss sofort erkannt werden.Nicht jeder Weg muss schon sichtbar sein.

Manchmal beginnt Wandlung mit einem Atemzug.


Ausatmen. Still werden. Einatmen. Weit werden.

Dem Herzen lauschen. In Liebe weitergehen.

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